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Thema: 311 Rohkost? Nein danke!
ernst.erb

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06.03.2009 08:53 Forum: Grundlagen Rohkost

Diese Rohkostseiten meine ich mit "nicht pflegen können".

Thema: 311 Rohkost? Nein danke!
ernst.erb

Antworten: 7
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Argumente fĂĽr oder gegen Rohkost 22.01.2009 23:43 Forum: Grundlagen Rohkost

Liebe Susan Danuser
Zur ersten Frage: Nur solche Menschen, die Rohkost über längere Zeit praktizieren, wissen um die ungeheuer positiven Aspekte. Alle anderen streiten sich um Meinungen. Leider sogar die, welche Rohkost-Sektiererei betreiben und meinen nur ihrer sei der richtige Weg. Das ist der Grund, warum ich seit Jahren meine eigene Seite nicht pflege. Allerdings sollte ich mal die Diplomarbeit von Kathrin (inzwischen sind wir verheiratet) hier veröffentlichen. Da sind so ziemlich alle Aspekte zusammengefasst.

Rohkost hat wohl auch viel mit dem zu tun, was man hier sehen kann:
http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.p...10826&mode=play
Nur wird das explizit nicht ausgedrĂĽckt - aber wer Hirn zum Gebrauch hat ...

Frage zwei:
Leider habe ich somit praktisch keinen Kontakt zur kleinen Rohkostszene. Bin hier äusserst engagiert:
www.radiomuseum.org

Herr Hochstrasser kann Ihnen aber sicher helfen, evtl. auch Dr. Schnitzer. Noch immer suche ich jemand, der das hier moderieren könnte ...

Herzlich grĂĽsst Sie
Ernst Erb

Thema: Vollwertige Rohkost
ernst.erb

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Wie man Tatsachen ins Gegenteil verkehrt ! 16.06.2006 21:13 Forum: Essen & Trinken

Ich finde es gut, dass man sich über die Ernährung frei austauscht, hingegen ungut, dass Stephan nun mit einem Beitrag daher kommt, der eigentlich nur zeigt, wie man aus einer Zusammensetzung von falschen Hypothesen und richtigen Hypothesen eigentlich alles behaupten kann. So gehen etwa Leute vor, die keine oder wenig eigene Erfahrung haben aber viel Phantasie. Mit dieser Methode haben schon andere „bewiesen“ dass man zum Beispiel nur destilliertes Wasser trinken sollte.

Natürlich sollte man nicht behaupten, dass Milch „in jedem Fall“ schädlich ist, doch habe ich zu oft schädliche Wirkungen gesehen und weiss, dass Heilung von schweren Krankheiten am ehesten mit rein veganer Rohkost möglich ist.

Tatsachen:
1.
Es gibt genĂĽgend Beweise, dass die Umstellung auf 100% vegane Rohkost zahlreiche Krankheiten heilen kann.
2.
Ich bin einer davon. Sie finden aber genĂĽgend andere Heilerfahrungen durch Weglassung von Milchprodukten. NatĂĽrlich kommen auch solche mit vor!
3.
Es gibt genĂĽgend Krankheiten und Allergien, die direkt auf den Konsum von Milchprodukten zurĂĽckzufĂĽhren sind. Die Natur hat GrĂĽnde, warum sie den Milchkonsum (der eigenen Art) abstellt.
4.
Kathrin, meine Lebenspartnerin, ist ein gutes Beispiel dafür, dass Milch enorm schaden kann. Bei ihr entstehen schon Herzprobleme, wenn sie so ca. 3 Mal Griessbrei isst – oder sonst ein milchhaltiges Produkt. Das ist aber eine besondere Allergie und nicht ein allgemeines Problem.
5.
Nur der Nordwesteuropäer ist einigermassen an Milchprodukte angepasst oder reagiert nicht mehr mit der natürlichen Laktoseintoleranz. Dazu auch eine Hypothese: Weil er als Kleinkind über Jahre und mit grösseren Mengen dazu gezwungen wurde. Aber eine Tatsache: Sogar er kann im späteren Leben Laktioseintoleranz entwickeln, wenn er über einige Jahre nur vegane Rohkost zu sich nimmt und diese Laktoseintoleranz besteht dann lebenslang. Ein deutliches Zeichen der Natur – ob mit Rohmilch oder Kochmilch.
6.
Es gibt grosse Statistiken, die zeigen, dass Völker ohne oder mit ganz wenig Milchproduktekonsum auch praktisch keine Östereoporese kennen. Wenn solche Leute (z.B. Chinesen, Japaner) aber auswandern und die westliche Esskultur annehmen, dann haben spätere Nachkommen die gleichen Probleme. Wahrscheinlich drängt der hohe Phosphor-Gehalt der Milch(produkte) Kalzium aus den Knochen.
7.
Sowohl mit Kochkost, mit Vollwertkost, Rohkost oder veganer Rohkost kann man Fehler machen.

Es geht nicht darum, dass man Leute findet, die auf irgend etwas allergisch sind – und sei es nur auf den gesunden Apfel – sondern es geht um eine weit verbreitete Falschernährung, die tatsächlich bedeutende negative Folgen zeigt. Man darf nicht von Hypothesen ausgehen, die man sich für jede Kostform oder Ansicht basteln kann, sondern von den Tatsachen.

Viele Leute pflegen aber leider „selektive Wahrnehmung“ und lassen sich unkritisch verführen. Eigentlich ist es traurig, wie die paar Menschen, die sich echt um Rohkost kümmern durch Besserwisserei sich gegenseitig das Leben schwer machen. Ich habe nur geantwortet, weil mir am Herzen liegt, dass echt schwer kranke Menschen nicht einen halben Versuch machen, der eher fehlschlagen kann, sondern 100%ig vegan-roh leben – zumindest so lange wie die Krankheit nicht wirklich überwunden ist.

Ich könnte nun eine ganze Liste von gesundheitlichen Nachteilen von Milchprodukten – zumindest im Konsum wie es heute oft gepflegt wird - aufzählen, doch genügen hoffentlich hier die obigen Punkte, um möglichst oft auf Milchprodukte zu verzichten, auch wenn sie noch so mit unserem Genusssinn flirten.

Thema: Rohkostaerzte/Kliniken in der Schweiz
ernst.erb

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RE: Rohkostaerzte/Kliniken in der Schweiz 30.07.2005 07:01 Forum: Gesundheit

hallo viento

du bist in einer ernst zu nehmenden Situation. Kannst du beschreiben, in wie fern du Getreide nicht mehr verträgst? Durchfall, Uebelkeit, Ausschläge, oder was geschieht genau? Ich gebe dir den Ratschlag, alles , was du isst (roh) so gründlich zu kauen und einzuspeicheln, bis es flüssig ist. Damit kann man vielen intestinalen Störungen entgegenwirken.
Mein Vorschlag:
Morgens FrĂĽchte, Datteln, Feigen, Mandeln, NĂĽsse
Mittags Gemüse, Salate, Oliven, Keimlinge, Avocado, ev. ein Paar Körner Hafer (bitte so lange kauen, bis Speisebrei flüssig)
Abends FrĂĽchte, NĂĽsse

Dr. Schnitzer hat sich eingehend mit der Wirkung des Getreides befasst. Er empfiehlt die Schnitzer-Intensiv- Kost, mit der viele Krankheiten, inklusive angeblich sogar die Zöliakie, behoben werden können. Hinweise findest du auf unserer Site www.rohkost.ch
Ich nehme an, dass du auch einen Arzt konsultieren wirst, um ev. gravierende Krankheiten auszuschliessen.

Viel GlĂĽck und eine rasche Genesung wĂĽnscht
Kathrin vom rohkost-Team

Thema: Rohkostaerzte/Kliniken in der Schweiz
ernst.erb

Antworten: 7
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RE: Rohkostaerzte/Kliniken in der Schweiz 28.07.2005 07:40 Forum: Gesundheit

Lieber Viento
Das ist eine ernsthafte Situation. Wenn Du erst ein Jahr Rohkost zu Dir nimmst aber in Indien warst, hat das wohl nicht viel mit der Ernährung selbst zu tun.

Da Du aber (wie lange, wo, unter welchen Umständen?) in Indien warst, ist möglicherweise eine tropische Krankheit im Spiel. Zumindest über Deinen Hausarzt (oder direkt?) solltest Du Dich an das tropische Institut in Basel wenden.

Direkt empfehlen kann ich Dir nur, dass Du mit Früchten und Gemüsen auch sog. Trockenfrüchte, also Nüsse, Mandeln, etc. zu Dir nimmst und regelmässig Avocados. Das momentan in grösseren Mengen als normal.

Wenn es Dir schmeckt, würde ich die Avocado (je eine pro Tag wenn Du magst auch zwei) teilen, Stein raus und da rein trockene Bierhefe (z.B. von Migros) voll streuen, damit der Vitamin-B-Komplex gut vertreten ist. Biologische Karotten nicht schälen und nur grob waschen, damit Du auch genügend B12 aufnimmst.

Um mögliche andere Ursachen zu klären, sollte ich mehr wissen. Bitte melde Dich doch über meine eMail-Adresse. Seit wann bist Du z.B. Veganer und wie konsequent?

Da ich fast Tag und Nacht an der Site www.radiomuseum.org arbeite, habe ich mich seit Jahren nicht um die Rohkost-Site gekĂĽmmert ... Sorry.
Mit dem Betreff Rohkost (sonst geht automatisch in SPAM) ganz zu Beginn kannst Du mir schreiben an rohkost "bei" radiomuseum.org. Wegen Spiders gebe ich statt dem @-Zeichen hier etwas anderes ein ... Du wirst es schon verstehen. Da www.radiomuseum.org täglich von tausenden von Besuchern aufgesucht wird (50'000 Seiten pro Tag geöffnet ...) bekomme ich zahlreiche eMails ...

Eigentlich bin ich nicht zufrieden mit dem optischen und funktionellen Aufbau von Rohkost.ch, das mein damals 14jähriger Sohn gemacht hat und möchte später an Radiomuseum.org angleichen (Forum/Texte).

Herzlich grĂĽsst
Ernst Erb

Thema: Forumaktivitäten starten
ernst.erb

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RE: Forumaktivitäten starten 05.03.2005 13:45 Forum: Vorschläge für neue Foren/Kategorien

Aktivitäten
Leider kann man nicht auf zwei Hochzeiten tanzen ...
Ich hatte ein ganzes Buch an texten geschrrieben, doch wegen den verschiedenen, sich sehr kontrovers darstellenden Formen von Ernährung und Sein dann doch auf eine Veröffentlichung verzichtet. Stattdessen hatte ich zwei grössere Bücher über antike Radios geschrieben, die heute als "die Bibel der Radiosammler" gelten. Bei www.amazon.com kann man die Kommentare zu "Radios von gestern" und "Radiokatalog" einsehen.

Danach habe ich - wie erwähnt - www.radiomuseum.org aufgebaut. Das war eine enorme Arbeit - und ist es leider noch immer - trotz Delegation von vielen Aufgaben. Durch Klick auf das Nedstat-Logo kann man dort sehen warum ich mich auf jene Arbeit konzentriere: Wir haben 6000 bis 10'000 Besuche pro Tag bzw. etwa 50'000 Seiten werden täglich gelesen.

Dennoch wollte ich für das Thema Rohkost etwas tun - und habe die grundlegenden Artikel hier veröffentlicht und ein Forum vorgesehen. Es fehlt aber der Motor ... Auch meine ich, dass wir den Auftritt verbessern müssen. Viel ist quasi versteckt oder unübersichtlich - kompliziert. Wenn sich wirklich jemand um die Moderation aktiv kümmern würde, dann würde ich auch den Aufwand treiben.

Schön, dass sich Stephan gemeldet hat. Der Beitrag gehört aber eigenltich in eine andere Rubrik (Board), weil es eine persönliche Vorstellung ist. Vielleicht kopiert das Stephan und bringt es am "richtigen Ort"? Da wäre es dann gut, auch auszusagen warum er auf den speziellen Weg Rohkost gekommen ist - und vielleicht auch Alter und Beruf oder Tätigkeit - vor allem aber auch die Unterschiede, die man erlebt hat - die guten wie auch die negativen Erfahrungen. So hat man schon eher ein Bild des Menschen. Natürlich viel besser wenig als gar nichts ... ;-) Denn es ist nicht Jedermann's Sache, sich so offen darzustellen.

Kathrin und ich haben übrigens vor, Anfangs September auf eine dreiwöchige "Rohkostreise" nach Costa Rica zu fliegen. Der Leiter und Begleiter ist ein Rohköstler und führt auch Reisen nach Südostasien. Hat jemand Erfahrung mit dieser Art Ferien?

Thema: LB - Diagnose und Therapie
ernst.erb

Antworten: 2
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LB - Diagnose und Therapie 26.12.2004 16:48 Forum: Rohkost wirkt!

Lyme-Borreliose (LB) – das Dilemma für Diagnose und Therapie

Die Lyme-Borreliose (LB) teilt man in drei Stadien ein. Eine frische Infektion kann man innerhalb der ersten Wochen meist gut diagnostizieren und behandeln. Allerdings ist man auch nach der Einnahme von AB nie sicher, ob man alle Erreger abtöten konnte. Beim Fehlen einer Hautbeteiligung (Erythema migrans) kommt es aber häufig nicht zum Arztbesuch – vor allem kann der Arzt dann kaum LB diagnostizieren. Nur selten kommt es dann zur disseminierten (ausgebreiteten) Lyme-Borreliose. Diese befällt das Nervensystem (Neuroborreliose, NB) und/oder die Gelenke (Arthroborreliose). Man kann im Stadium zwei auch Schmerzsyndrome (90% mit Lähmungen), Gefühlsstörungen, seltener Herzmuskelentzündung oder Herzbeutelentzündung oder Herzrhythmusstörungen haben. Selten entstehen in der Haut rötliche Tumoren.

Bei NB kann eine akute periphere, meist einseitige Fazialisparese (Gesichtslähmung) eine erste Manifestation sein. Oft kommt eine mässige Liquorpleozytose (vermehrter Zellgehalt) vor. Die meist subakute Borrelien-Meningitis ist klinisch von der viralen nicht zu unterscheiden.

Die Arthroborreliose bzw. Lyme-Arthritis befällt bevorzugt die Kniegelenke, oft als intermittierende Monarthritis oder Oligoarthritis (mehrere Gelenke betroffen). Schliesslich gibt es auch Karditis (Herzentzündung), Myositis (entzündliche Reaktionen in der Muskulatur) und Augenaffektionen als Frühmanifestationen, dann Enzephalomyelitiden (Entzündungen in Gehirn / Rückenmark) und Arthriden, Acrodermatitis chronica atrophicans (Schwund des Fettgewebes und Hautveränderungen). Letzteres kommt bei Kindern nicht vor.

Die Variabilität der Krankheitserscheinungen und das oft über Jahre, ja Jahrzente „Stillhalten“ der Krankheit sowie die erst seit kurzer Zeit bekannten Zusammenhänge machen Diagnose und Therapie für Patienten zu einem tragischen Spiessrutenlaufen. Meist vergehen Jahre, bis ein Arzt die Krankheit erkennt.

Jeder Patient kann sich heute über medizinische und nicht medizinische Foren und über solche von Selbsthilfegruppen orientieren – was noch zu einer grösseren Verunsicherung führt. Schon bei schulmedizinischer Information zeigt sich Uneinigkeit bei den Spezialisten. Der Laienteil – z.B. bei offenen Foren oder auch gewissen Selbsthilfegruppen - ist zum Teil „Hydepark Corner“ pur. Mit anderen Worten: Man kann alles mögliche und unmögliche lesen bis hin zu abstrusen und unbegründeten Ansichten / Behauptungen.

Diagnose
Es gibt keinen eindeutigen Verlauf und es gibt keine eindeutige rein serologisch (immunologischer Nachweis) basierte Diagnose, wenn es sich um LB Stadium 2 oder Neuroborreliose (NB), also Stadium drei handelt.

Auch die Therapie wirkt leider palliativ (Symptome lindernd) und nicht kurativ (voll heilend). Wohl darum - und wegen den grossen Nebenwirkungen - führt man Patienten erst zur Therapie wenn sie schon Dauerschäden entwickeln. Zumindest in den deutschsprachigen Ländern geht man nur mit einer durch Tests wie Elisa (nicht so spezifisch) oder Western Blot „gesicherten“ Diagnose an eine Behandlung. Aber leider ist es noch immer so, dass man mit etwa 27 % negativ falschen und ebenso vielen positiv falschen Diagnosen rechnen muss, wenn man serologisch auf Borreliose untersucht. Die üblichen Antikörper im Blut, die auf eine frühe Borreliose-Ansteckung hinweisen, kann man sowieso nicht verwenden. Wenn man die negativ falschen und die positiv falschen Diagnosen einrechnet, ist die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Diagnose nur 45 % - Würfeln ist besser ! Direktnachweis und Anzüchtung vom Bakterium Borrelium burgdorferi (BB) sowie die Polymerase-Kettenreaktion verwendet man nicht zur Routinediagnostik.

Trotzdem: Bei Studien lässt man serumnegative Lyme-Borreliose ausdrücklich nicht zu, auch wenn diese voll mit den Symptomen von LB übereinstimmen. Das gegenwärtige Verständinis der menschlichen Immunreaktion auf LB ist zudem rudimentär. Denn: Die Antikörperreaktion kann mit der Zeit wachsen oder schwinden. Vor allem: Es gibt Patienten, bei denen die Schädigungen während Jahren fortschreiten, obwohl sie Serum-negativ bleiben. Auch der Western-Blot war in einem dieser Beispiele negativ obwohl man nach fünf Jahren schwerster neurologischer Schäden schliesslich BB aus dem Liquor isolieren konnte. Der Western-Blot ist – auch in Kombination mit anderen Tests - kein eindeutiger Test für eine LB-Diagnose.

So hat denn das New York State Department of Health im April 2002 verkündet, dass die Diagnose auf LB allein vom klinischen Erscheinungsbild getroffen werden und serologische Tests als unterstützende Information für die Diagnose herangezogen werden kann. Wie http://www.lymeinfo.net/opmc.html mit „The OPMC Lyme Controversary“ zeigt, geht die Diskussion auch im 2004 kontrovers weiter.

Natürlich muss man andere Krankheiten vorher gründlich klären und auch „Doppelursachen“ bei vielfältigen Symptomen nicht ausschliessen. Koinfektionen wie Ehrlichiose, Babesiose, Mykoplasmen sind auszuschliessen. Ehrlichiose ist eine weitere Bakterieninfektion durch Zecken, die man gleichzeitig erhalten kann ,wie auch Babesiose, eine Parasiteninfektion. Die zellwandlosen Mykoplasmen zählt man heute zu den Bakterien.

Ein Vitamin-B12-Mangel löst z.B. ähnliche Symptome wie eine NB aus. Vitamin-B12-Mangel kann verschiedene Ursachen haben, nicht nur mangelnde Zufuhr. Beispiele: Zu wenig „Intrinsic Factor“ im Magen kann die Resorption im terminalen Ileum (Ende Dünndarm) verhindern oder (selten) gewisse Bakterien im Dünndarm können es vorher absorbieren. Achtung: Bei Veganern gibt es meist keine Verminderung der roten Blutkörperchen, weil sie durch viel Gemüseverzehr auch viel Folsäure zu sich nehmen. Auch ein Fischbandwurm erzeugt Vitamin-B-Mangel. Diese Diagnose ist allerdings einfach zu stellen: mikroskopischer Nachweis von Eiern oder Bandwurmgliedern im Stuhl.

Neue Ansätze für Diagnosen:
Vielleicht hilft einmal der Antigen-Capture-Assay, entwickelt vom Rocky Mountain Laboratory des National Institute for Allergy and Infectious Disease [NIAID, Dorward, D. W., T. G. Schwan, and C. F. Garon. 1991. Immune capture and detection of B. burgoferi antigens in urine, blood, or tissues from infected ticks, mice, dogs, and humans. J. Clin. Microbiol. 29: 1162-1170]. . Dieser macht abgespaltene, fĂĽr BB spezifische Antigene im Urin von vielen Patienten sichtbar, bei denen zwar der Verdacht auf Lyme-Borreliose bestand, die aber seronegativ waren.

Die Verfügbarkeit von direkten Antigenuntersuchungen, die Polymerase-Kettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR) und andere Ansätze zum direkten Nachweis des Erregers werden, wenn sie klinisch bestätigt sind, zu einer rationaleren pharmakologischen Therapie der Lyme-Borreliose führen.

Therapie der „chronischen LB“
Lyme-Borreliose (LB) im Anfangsstadium kann man meist durch orale Antibiotika über einige Wochen heilen – ist die unkritische Meinung. Anders ist das beim Stadium zwei und sehr umstritten ist das beim Stadium 3. Dieses Stadium nennt man heute Neuroborreliose (NB). Da gibt man gerne Antibiotika über mindestens 4 Wochen intravenös, oft begleitet mit Kortison. Aber: 1989 veröffentlichten Preac-Mursic et al., dass sie aus dem Liquor von intravenös mit Ceftriaxon behandelten und als geheilt geltenden Personen lebende Borrelia burgdorferi (BB) züchteten. Das stiess auf ungläubige Skepsis. Seither gibt es aber weitere Berichte, die das bestätigen. Das geht so weit, dass z.B. in Deutschland die Krankenkasse Behandlungen gegen Neuroborreliose nicht bezahlen, weil es keine wirksame Therapie geben würde.

Mediziner sind sich uneinig ob ein bestimmter Teil der Lyme-Borreliose-Patienten einer längeren antibiotische Behandlung bedürfen, doch stimmen sie meist überein, dass die derzeit vorhandenen chemotherapeutischen Modalitäten die Infektion unterdrücken, aber nicht heilen können. Man behandelt nur Patienten, die schwer betroffen sind, z.B. mit Lähmungen, doch stellt sich eine Besserung meist erst nach Monaten ein – was ebenso meist der Fall ist, wenn nicht behandelt wurde.

Bei Meningitis gilt z.B.: „Die Antibiotika-Therapie führt zur Lyse (Auflösung) der Bakterien, dadurch zu einer Verstärkung der Entzündung und zu einer möglichen Verschlechterung des klinischen Zustands des Patienten. Infolgedessen können Antibiotika allein nicht die neurologischen Folgeschäden verhindern. Insgesamt hat die rapide Entwicklung hoch effektiver antimikrobieller Therapeutika in den letzten 40 Jahren weder zu einer Reduktion der Mortalität noch zur Verbesserung der Folgeerscheinungen geführt.“

Zwei konträre Beispiele: Es besteht momentan eine grosse Unsicherheit unter den Ärzten, ob wiederholte oder längere Behandlungen nicht sogar kontraproduktiv sind. Auch wurde B. burgdorferi im Liquor trotz 21-tägiger intravenöser Cefotaxim-Gabe und 4- monatiger Minocyclin-Gabe erfolgreich angezüchtet: [ Liegner, K. B., C. E. Rosenkilde, G. L. Campbell, T. J. Quan, and D. T. Dennis. 1992. Culture-confirmed treatment failure of cefotaxime and minocycline in a case of Lyme meningoencephalomyelitis in the United States, abstr. 63, p. A10. Program Abstr. 5th Int. Conf. Lyme Borreliosis,1992.]. Der Patient hatte keine Gelegenheit einer Reinfektion. Aber der andere Fall kommt auch vor: Mit 13 Wochen "gepulster" Cefotaxim-Therapie (4 g alle 8 Stunden für 24 Stunden pro Woche) verschwand eine über Jahre dauernde Liquorpleozytose. Ob der Patient sich von den ausgeprägten neurologischen Schädigungen erholen kann, weiss man noch nicht.

Therapie der Schulmedizin:
So wenig sich die Schulmedizin bezüglich Diagnose einig ist, so unterschiedlich sind auch die Meinungen über die Art der Therapie. Es ist nicht verwunderlich, wenn Allgemeinärzte der Meinung sind, dass Antibiotika-Gabe eine sichere und kurative Methode sei. Wie sollen Sie denn unterscheiden können, wenn sie tausende von Krankheiten kennen müssen? Wohl gibt es verschiedene gute Nachschlagewerke wie z.B. das MSD-Manual, doch sind sich zum Teil schon die Autoren nicht einig bzw. vertreten nur eine bestimmte Meinung.

Ärzte wissen normalerweise einfach, dass die meisten Patienten LB vollständig abwehren können und positive Antikörper im Blut nichts zu bedeuten hat. Schwerer wiegt, dass sich auch LB-Fachleute völlig uneinig sind, wenn es um spätere Stadien geht. Man hat in den letzten Jahren immer wieder andere Methoden ausprobiert – leider wenig koordiniert – und mit wenig Erfolg wie die lange Liste der „austherapierten“ Patienten zeigt.

Antibiotika sind nicht unbedingt die Antwort:
Wer AB als klare Antwort hält, schreibt natürlich: „Die Akzeptanz von seronegativer Lyme-Borreliose macht eine empirische Behandlung von Patienten notwendig, bei denen der klinische Verdacht auf Lyme-Borreliose besteht. Therapeutische Maßnahmen sollten natürlich erst dann ergriffen werden, wenn gründliche aber zügige Untersuchungen andere Diagnosen ausgeschlossen haben.“ Denn: Irreversible neurologische Schäden sind zu Beginn der Erkrankung selten und können mit einer schnell beginnenden und genau abgestimmten Therapie vielleicht verhindert werden. Die Betonung scheint mir aber auf „vielleicht“ zu liegen. Ich kenne keine Arbeiten, die das (bei seropositiver LB) vergleichend belegen. Es gibt eher die wachsende Einsicht, daß Lyme-Borreliose, wenn sie sich festgesetzt hat, eine chronisch andauernde Infektion ist.

Der Patient will aber eine Therapie
Noch gibt es gemäss http://www.faim.org/lyme.htm auch eine Kontroverse bei den absoluten AB-Anhängern: Soll man nach vier Wochen intravenöser AB weiter machen, weil Patienten an eine Therapie glauben? Die Lebensqualität ist, nach dem was ich gesehen habe, schliesslich schlechter!

Neue Ansätze?
Die Anwendung neuer Methoden der Molekularbiologie, metabolische oder reproduktive Schlüsselprozesse des Bakteriums zu unterbrechen, wo immer es sich im Körper auch aufhält, auch im intrazellulären Bereich, könnte möglicherweise effektivere Therapiemöglichkeiten bieten [Cohen, J. 1993. Naked DNA points the way to vaccines. Science 259:1691-1692. Holden, C. 1992. Random samples: another gene therapy first. Science 256:1628 – und viele weitere Arbeiten] . 12 Jahre nach diesen Veröffentlichungen scheint man aber nicht weiter gekommen zu sein.

Der Patient muss maximale Heilkräfte mobilisieren
Bei der ganzen Diskussion bleibt der wichtigste Faktor auf der Strecke: Die Selbstheilungskräfte. Da scheinen sogar Selbsthilfegruppen kläglich zu versagen. Entweder sind diese der Medizin hörig oder sie verlieren sich in abstrusen Methoden, die für andere Fälle als Placebo sicher grosse Wirkungen haben können wie Bio-Feedback oder kolloidales Silber etc. Wenn sich das Bakterium dem AB völlig entzieht – muss man darauf achten, dass die Abwehrkräfte des Patienten maximal sind.

Ein Beispiel sind EntzĂĽndungen im Sinus-Kiefer-Bereich (sinus maxillary floor) - da kann man aber heraus operieren. Ein anderes Beispiel ist die synovectomy bei LB. Synovectomy bzw. Synovialektomie ist die Entfernung erkrankter Gelenkinnenhaut. Siehe http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi fĂĽr NCBI PubMed bei Eingabe von - Synovectomy AND Lyme.

Das zeigt klar, dass auch die wiederholte starke Gabe von AB über Monate oder Jahre die Situation nicht verbesserte. Wahrscheinlich im Gegenteil: Die Abwehrkräfte des Patienten wurden mehr oder weniger zerstört.

Rohkost kann eine effiziente Abwehr erzielen
Wohl nur wenn Sie die Grundlage-Artikel in www.rohkost.ch lesen, können Sie eventuell erfassen, dass Rohkost kein Strohhalm ist. Natürlich kann ich nicht behaupten, dass ich alleine wegen der Rohkost ein unheilbares Mantelzell Lymphom (centrozytisches Lymphom) Stadium drei überlebte. Immerhin: 1978 stand eine mehrfach gesicherte Diagnose (Biopsie, später Entnahme eines Lymphknotens und Resultate von drei Orten, Staging) mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 2,5 bis 3 Jahren gemäss prospektiver Studien (Prof. Lennart, Kiel) fest. Wegen der kurzen Überlebenszeit habe ich jegliche Behandlung abgelehnt (Milz entfernen, Chemotherapie). Während 7 Jahren habe ich zu 100 % nur Rohkost ohne Milchprodukte zu mir genommen.

Seit vier Jahren bin ich wieder ziemlich strikte auf Rohkost, weil mich eine wiederum potentiell tödliche Krankheit erreichte. Ich hatte im 2000 eine akute Prostatitis mit PSA Wert von 18 und Koeffizient von 0,06 also krebsverdächtig. Die Werte gingen trotz zwei Antibiotika-Behandlungen nur auf 7,8 und blieben bei einem Q das auf maligne hin deutet. Auf Punktion und Operation hatte ich verzichtet, kann also nicht behaupten, dass es Krebs war. Aber nach anderthalb Jahren strikter Rohkost erreichte mein PSA 2,04. Ärzte nennen das Spontanremission und machen sich keine Gedanken darüber. Ich kann das verstehen, denn woher sollten sie das Wissen über Ernährung haben. Mir genügte zuerst die Frage: Was machen wir anders als wilde Tiere (nicht Haustiere!), die nicht von „Zivilisationskrankheiten“ befallen sind.

Bald war mir klar: Jedes Lebewesen hat sich nach der Umgebung und dem Nahrungsangebot geformt und dieser Prozess dauert meist mehr als eine Million Jahre. In diesem Sinne ist Kochkost sehr sehr neu und ungewohnt fĂĽr den Organismus.

Der französische Biochemiker L.C. Maillard (1878-1936) untersuchte die „geschmacksverbessernden“ Moleküle bei Erhitzung von Kartoffeln. Er fand 450 Umsetzungen von Aminosäuren und reduzierten Zuckern.
Diese Maillard-Reaktion oder Maillard-MolekĂĽle kennt unser Enzymsystem aber nicht, da von der Natur nicht angeboten.

Erst 2003 hat man eines dieser Maillard-Moleküle, das Acrylamid, als krebserregend erkannt und klärt darüber auf. Nur mit Glück wird wohl diese Erkenntnis zu weiteren Untersuchungen führen:

„Was stellen denn vorher erhitzte, also chemisch veränderte Moleküle in unserem Organismus an?“. Man weiss zwar, dass die Lebenserwartung von mit gekochter Kost gefütterten Haustieren oft weit unter der natürlichen ist, bezieht das aber nicht auf den Menschen. Man erkannte: Rohkost ist reich an natürlichen Antibiotikas und weiteren „Lebensstoffen“. Jede Faser Ihres Körpers haben Sie einmal gegessen. Ich weiss nicht, wie Maillard-Moleküle im Körper wirken.

Können Sie sich vorstellen, dass Zellen zum Teil nicht die von der Natur vorgesehenen Baustoffe erhalten und darum anfälliger für Attacken sind? Etwa zwei Jahre dauert es, bis ein Grossteil unserer Zellen erneuert ist, also kann Rohkost pur nicht kurzfristige Wirkung erzielen. Längerfristig aber sehr!

Die vielen Berichte von Rohköstlern lassen aber den Schluss zu, dass 100%ige Rohkost über längere Zeit einen riesigen Unterschied erzeugen. Mutmasslich bin ich von NB betroffen, doch bis jetzt halten sich die Beschwerden in Grenzen. Ob auf Dauer, kann ich nicht sagen.

Das Buch „Volkskrankheit Borreliose, Vertuscht… Verharmlost… Verschwiegen…“ von Monika Falkenrath kann Mut vermitteln. Sie ist eine Betroffene, die wegen AB-Unverträglichkeit keine Behandlung erhielt. Sie kann trotzdem wieder gehen. Trotzdem hoffe ich, dass die Rohkost mir ihre Erfahrungen grösstenteils ersparen kann.

Thema: Forumaktivitäten starten
ernst.erb

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Forumaktivitäten starten 03.08.2003 13:09 Forum: Vorschläge für neue Foren/Kategorien

Das www.rohkost.ch läuft nun im neuen Kleid, das mein Sohn "gestrickt" hat (16), doch habe ich nicht weitere Texte hochgeladen oder mich um die Site gekümmert, da ich noch immer voll mit dem www.radiomuseum.org zu tun habe.
Eigentlich suche ich Leute, die sich aktiv bei der Rohkostseite betätigen möchten - vielleicht zusammen mit Kathrin, meiner Lebenskameradin.
Vor allem wollte ich, dass Kathrin und andere Personen Rezepte schreiben.
Später würde ich dann gerne eine Unterteilung der Rezepte vornehmen - aber erst wenn genügend Artikel da sind. Die Einteilung könnte lauten:
Streng vegane Rohkost (keine Getreide), Vegane Rohkost, Lacto-Vegetarier-Rohkost, Ovo-Lacto-Vegetarier-Rohkost, Pesci-Vegetarier-Rohkost. Aus verschiedenen GrĂĽnden wĂĽrde ich heute auf Fleisch verzichten - natĂĽrlich meine ich dabei rohes Fleisch - das andere steht schon gar nicht zur Diskussion.

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Mich nimmt auch wunder, ob Sie mit den Funktionalitäten zufrieden sind.

Thema: Erfahrungsbericht Guenther Baur
ernst.erb

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Erfahrungsbericht Guenther Baur 05.07.2003 20:47 Forum: Sie Berichten

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Thema: Bluthochdruck weg mit Rohkost
ernst.erb

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Bluthochdruck weg mit Rohkost 05.07.2003 20:45 Forum: Sie Berichten



Spontaner Kurzbericht:

Die folgenden Zeilen (vom Juli 2001) sind allerdings wohl nur für wenige Menschen geeignet, da die Leute lieber Medikamente mit oft später auftretenden Nebenwirkungen schlucken, als Ihren Lebensstil zu ändern und doch: Meine Lebenskameradin, Nichtraucherin, 42, 172 cm, 57 bis 61 kg (nun 52 bis 53 kg), hatte vor 14 Jahren (1987) nach der Geburt des dritten Kindes während 6 Jahren intensiven Husten mit z.T. starken Anfällen und gleichzeitig entdeckte man Bluthochdruck (Hypertonie) von durchschnittlich 140 auf 95-100. Die verschriebenen Betablocker hat Kathrin nur zwei Monate genommen, da der Hausarzt dann (natürlich) einen normalen Druck gemessen hat und sagte: Jetzt ist ja alles wieder in Ordnung! Kennen Sie übrigens die Langzeitfolgen Ihrer Medikamente, die zudem oft nur eine Symptombehandlung sind?

Bei einem Tauchkurs hat Kathrin den früheren Befund Bluthochdruck zum Glück brav angegeben, worauf man den Druck mit 145 auf 100 gemessen und den Kursbesuch abgelehnt hat. Darauf kauften wir uns ein gutes Messgerät und prüften regelmässig, was fast immer Bluthochdruck ergab - mit maximalen Werten von 163 auf 109 (75 Puls) oder 162 auf 114 (85P) und Durchschnittswerten von meist 146 auf gut 100 bei zu raschem Puls mit 80er Werten - im Ruhezustand. Ein absoluter Herzspezialist hat nichts gefunden und Betablocker empfohlen - er nannte das «essentiellen Bluthochdruck»: Den hat man einfach ...

Meine Vergangenheit: 1978, mit 42 Jahren, Nichtraucher, wurde bei mir ein «zentrozytisches Lymphom» mit Stadium 3a diagnostiziert. So hatte ich auf einmal statistisch gesehen nur noch ein kurzes Leben zu «erwarten». Denn retro- und prospektive Studien darüber zeigten - bei «bester Behandlung» - eine durchschnittliche Überlebenserwartung von 2,6 Jahren. Darum hatte ich auf Entnahme der Milz und Gabe von Chemotherapie verzichtet und mich auf hundertprozentige Rohkost ohne Milchprodukte umgestellt. Fazit: Total neues Lebensgefühl. Allerdings sind die Thrombozyten noch mehr als ein Jahr weiter gefallen. Schliesslich zeigten die Thrombozyten nach drei Jahren nahezu Normalwert an. Nach sieben Jahren habe ich die Rohkost zugunsten von Margot, meiner damaligen Lebenskameradin aufgegeben. Im Gegenzug hat sie von 3 Päckchen Zigaretten für mich auf Null umgestellt. Nach der Geburt von zwei Kindern bekam Margot (Anfangs 1990) Brustkrebs (Typ adeno), worauf wir heirateten. Sie starb strotz Operation, Chemotherapie etc. 1999 mit passiver Unterstützung durch die Organisation Exit.

Jetzt, im Jahr 2001, war ich bedacht darauf, meiner neuen Lebenskameradin den Bluthochdruck mit natürlichen Mitteln «auszutreiben»: Mit reiner Rohkost, die sie ab 20. Mai 2001 mit mir zusammen nimmt. Resultat nach wenigen Tagen: Ohne Mittel irgendwelcher Art Durchschnittswerte von morgens im Bett: systolisch 98 bis 108 zu diastolisch 58 bis 64 bei Puls 47 bis 60 und abends (auch schon im Bett) durchschnittlich 110 auf 70 bei 53 bis 60 Puls. Bei der Revision dieses Textes im November 2001 erreicht Kathrin sogar Abendwerte von 99 auf 63 bei 47 Puls. Das haben wir kürzlich mit einem neuen, ebenfalls geeichten Gerät verifiziert! Wir achten natürlich pingelig auf Herzhöhe des Apparates bzw. der Manschette. Schon EINE Schoggimilch lässt die Werte während zwei Tagen deutlich höher ausfallen.

Ich selbst habe - noch im Bett - Werte von systolisch 100 bis 110, diastolisch 60 bis 66 bei Puls 40 bis 44. Dabei besteht kein vergrössertes Herz. Auch im seltenen Fall von 85 auf 49 bei Puls 46 kann ich vom Liegen aufspringen, auf die Zehenspitzen stehen und an die Zimmerdecke schauen, ohne Schwindel zu verspüren. Das ist ein starker Kreislauftest - zumindest für Leute mit niederem Blutdruck. Abends sind die Werte ziemlich gleich, am Tag ist der Puls aber ca. 50 bis 55 bei sitzender Tätigkeit. Können Sie sich vorstellen, wie herzschonend das ist?

Bei Kathrin wirkt Milch sofort Blutdruck erhöhend und Getreideflocken im Früchtemüesli beschleunigen zumindest den Puls - wir wollen das mit mehrmaligen Versuchen noch besser belegen. Weitere Erfahrungen zu diesem Thema finden Sie im Forum «Grundlagen» unter «Ernährung».

Komisch: Wir vermissen nicht einmal die Schokolade, obwohl sich das Kathrin nie vorstellen konnte. Bin ich froh, dass sie mich freiwillig, aber zuerst innerlich nicht überzeugt - begleitet hat - und nun selbst staunen kann und darf. Unser Geschmackssinn hat sich geändert und wir geniessen so richtig die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen verschiedener Gemüse, Nüsse und Früchte, die eine vorher nie dagewesene Abwechslung bringen. Na und? Ein Einzelfall? Nein, wir kennen inzwischen mehrere Leute, die diesen erfolgreichen Weg beschritten haben.

Thema: 311 Rohkost? Nein danke!
ernst.erb

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311 Rohkost? Nein danke! 05.07.2003 20:37 Forum: Grundlagen Rohkost

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Rohkost? Nein Danke!

Thema: 312 Warum Rohkost
ernst.erb

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312 Warum Rohkost 05.07.2003 20:36 Forum: Grundlagen Rohkost

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Warum Rohkost?

Thema: 313 Rohkostformen
ernst.erb

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313 Rohkostformen 05.07.2003 20:35 Forum: Grundlagen Rohkost

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Rohkostformen

Thema: 314 Ausschliesslich Rohkost?
ernst.erb

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314 Ausschliesslich Rohkost? 05.07.2003 20:33 Forum: Grundlagen Rohkost

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Ausschliesslich Rohkost?

Thema: 315 Vor der Umstellung
ernst.erb

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315 Vor der Umstellung 05.07.2003 20:32 Forum: Grundlagen Rohkost

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Vor der Umstellung

Thema: 316 Die Umstellung auf Rohkost
ernst.erb

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316 Die Umstellung auf Rohkost 05.07.2003 20:29 Forum: Grundlagen Rohkost

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Die Umstellung

Thema: 300 Ernährung
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300 Ernährung 05.07.2003 20:27 Forum: Grundlagen Rohkost

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Ernährung

Thema: 370 Die Giessener Rohkost-Studie
ernst.erb

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370 Die Giessener Rohkost-Studie 05.07.2003 20:25 Forum: Grundlagen Rohkost

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Die Giessener Rohkost-Studie

Thema: 334 Die Rohkosttherapie
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334 Die Rohkosttherapie 05.07.2003 20:04 Forum: Grundlagen Rohkost

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Die Rohkosttherapie

Thema: 350 Essenzieller Nahrungsbedarf
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350 Essenzieller Nahrungsbedarf 05.07.2003 19:06 Forum: Grundlagen Rohkost

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Essenzieller Nahrungsbedarf

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