| LB - Diagnose und Therapie |
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Lyme-Borreliose (LB) – das Dilemma für Diagnose und Therapie
Die Lyme-Borreliose (LB) teilt man in drei Stadien ein. Eine frische Infektion kann man innerhalb der ersten Wochen meist gut diagnostizieren und behandeln. Allerdings ist man auch nach der Einnahme von AB nie sicher, ob man alle Erreger abtöten konnte. Beim Fehlen einer Hautbeteiligung (Erythema migrans) kommt es aber häufig nicht zum Arztbesuch – vor allem kann der Arzt dann kaum LB diagnostizieren. Nur selten kommt es dann zur disseminierten (ausgebreiteten) Lyme-Borreliose. Diese befällt das Nervensystem (Neuroborreliose, NB) und/oder die Gelenke (Arthroborreliose). Man kann im Stadium zwei auch Schmerzsyndrome (90% mit Lähmungen), Gefühlsstörungen, seltener Herzmuskelentzündung oder Herzbeutelentzündung oder Herzrhythmusstörungen haben. Selten entstehen in der Haut rötliche Tumoren.
Bei NB kann eine akute periphere, meist einseitige Fazialisparese (Gesichtslähmung) eine erste Manifestation sein. Oft kommt eine mässige Liquorpleozytose (vermehrter Zellgehalt) vor. Die meist subakute Borrelien-Meningitis ist klinisch von der viralen nicht zu unterscheiden.
Die Arthroborreliose bzw. Lyme-Arthritis befällt bevorzugt die Kniegelenke, oft als intermittierende Monarthritis oder Oligoarthritis (mehrere Gelenke betroffen). Schliesslich gibt es auch Karditis (Herzentzündung), Myositis (entzündliche Reaktionen in der Muskulatur) und Augenaffektionen als Frühmanifestationen, dann Enzephalomyelitiden (Entzündungen in Gehirn / Rückenmark) und Arthriden, Acrodermatitis chronica atrophicans (Schwund des Fettgewebes und Hautveränderungen). Letzteres kommt bei Kindern nicht vor.
Die Variabilität der Krankheitserscheinungen und das oft über Jahre, ja Jahrzente „Stillhalten“ der Krankheit sowie die erst seit kurzer Zeit bekannten Zusammenhänge machen Diagnose und Therapie für Patienten zu einem tragischen Spiessrutenlaufen. Meist vergehen Jahre, bis ein Arzt die Krankheit erkennt.
Jeder Patient kann sich heute über medizinische und nicht medizinische Foren und über solche von Selbsthilfegruppen orientieren – was noch zu einer grösseren Verunsicherung führt. Schon bei schulmedizinischer Information zeigt sich Uneinigkeit bei den Spezialisten. Der Laienteil – z.B. bei offenen Foren oder auch gewissen Selbsthilfegruppen - ist zum Teil „Hydepark Corner“ pur. Mit anderen Worten: Man kann alles mögliche und unmögliche lesen bis hin zu abstrusen und unbegründeten Ansichten / Behauptungen.
Diagnose
Es gibt keinen eindeutigen Verlauf und es gibt keine eindeutige rein serologisch (immunologischer Nachweis) basierte Diagnose, wenn es sich um LB Stadium 2 oder Neuroborreliose (NB), also Stadium drei handelt.
Auch die Therapie wirkt leider palliativ (Symptome lindernd) und nicht kurativ (voll heilend). Wohl darum - und wegen den grossen Nebenwirkungen - führt man Patienten erst zur Therapie wenn sie schon Dauerschäden entwickeln. Zumindest in den deutschsprachigen Ländern geht man nur mit einer durch Tests wie Elisa (nicht so spezifisch) oder Western Blot „gesicherten“ Diagnose an eine Behandlung. Aber leider ist es noch immer so, dass man mit etwa 27 % negativ falschen und ebenso vielen positiv falschen Diagnosen rechnen muss, wenn man serologisch auf Borreliose untersucht. Die üblichen Antikörper im Blut, die auf eine frühe Borreliose-Ansteckung hinweisen, kann man sowieso nicht verwenden. Wenn man die negativ falschen und die positiv falschen Diagnosen einrechnet, ist die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Diagnose nur 45 % - Würfeln ist besser ! Direktnachweis und Anzüchtung vom Bakterium Borrelium burgdorferi (BB) sowie die Polymerase-Kettenreaktion verwendet man nicht zur Routinediagnostik.
Trotzdem: Bei Studien lässt man serumnegative Lyme-Borreliose ausdrücklich nicht zu, auch wenn diese voll mit den Symptomen von LB übereinstimmen. Das gegenwärtige Verständinis der menschlichen Immunreaktion auf LB ist zudem rudimentär. Denn: Die Antikörperreaktion kann mit der Zeit wachsen oder schwinden. Vor allem: Es gibt Patienten, bei denen die Schädigungen während Jahren fortschreiten, obwohl sie Serum-negativ bleiben. Auch der Western-Blot war in einem dieser Beispiele negativ obwohl man nach fünf Jahren schwerster neurologischer Schäden schliesslich BB aus dem Liquor isolieren konnte. Der Western-Blot ist – auch in Kombination mit anderen Tests - kein eindeutiger Test für eine LB-Diagnose.
So hat denn das New York State Department of Health im April 2002 verkündet, dass die Diagnose auf LB allein vom klinischen Erscheinungsbild getroffen werden und serologische Tests als unterstützende Information für die Diagnose herangezogen werden kann. Wie http://www.lymeinfo.net/opmc.html mit „The OPMC Lyme Controversary“ zeigt, geht die Diskussion auch im 2004 kontrovers weiter.
Natürlich muss man andere Krankheiten vorher gründlich klären und auch „Doppelursachen“ bei vielfältigen Symptomen nicht ausschliessen. Koinfektionen wie Ehrlichiose, Babesiose, Mykoplasmen sind auszuschliessen. Ehrlichiose ist eine weitere Bakterieninfektion durch Zecken, die man gleichzeitig erhalten kann ,wie auch Babesiose, eine Parasiteninfektion. Die zellwandlosen Mykoplasmen zählt man heute zu den Bakterien.
Ein Vitamin-B12-Mangel löst z.B. ähnliche Symptome wie eine NB aus. Vitamin-B12-Mangel kann verschiedene Ursachen haben, nicht nur mangelnde Zufuhr. Beispiele: Zu wenig „Intrinsic Factor“ im Magen kann die Resorption im terminalen Ileum (Ende Dünndarm) verhindern oder (selten) gewisse Bakterien im Dünndarm können es vorher absorbieren. Achtung: Bei Veganern gibt es meist keine Verminderung der roten Blutkörperchen, weil sie durch viel Gemüseverzehr auch viel Folsäure zu sich nehmen. Auch ein Fischbandwurm erzeugt Vitamin-B-Mangel. Diese Diagnose ist allerdings einfach zu stellen: mikroskopischer Nachweis von Eiern oder Bandwurmgliedern im Stuhl.
Neue Ansätze für Diagnosen:
Vielleicht hilft einmal der Antigen-Capture-Assay, entwickelt vom Rocky Mountain Laboratory des National Institute for Allergy and Infectious Disease [NIAID, Dorward, D. W., T. G. Schwan, and C. F. Garon. 1991. Immune capture and detection of B. burgoferi antigens in urine, blood, or tissues from infected ticks, mice, dogs, and humans. J. Clin. Microbiol. 29: 1162-1170]. . Dieser macht abgespaltene, für BB spezifische Antigene im Urin von vielen Patienten sichtbar, bei denen zwar der Verdacht auf Lyme-Borreliose bestand, die aber seronegativ waren.
Die Verfügbarkeit von direkten Antigenuntersuchungen, die Polymerase-Kettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR) und andere Ansätze zum direkten Nachweis des Erregers werden, wenn sie klinisch bestätigt sind, zu einer rationaleren pharmakologischen Therapie der Lyme-Borreliose führen.
Therapie der „chronischen LB“
Lyme-Borreliose (LB) im Anfangsstadium kann man meist durch orale Antibiotika über einige Wochen heilen – ist die unkritische Meinung. Anders ist das beim Stadium zwei und sehr umstritten ist das beim Stadium 3. Dieses Stadium nennt man heute Neuroborreliose (NB). Da gibt man gerne Antibiotika über mindestens 4 Wochen intravenös, oft begleitet mit Kortison. Aber: 1989 veröffentlichten Preac-Mursic et al., dass sie aus dem Liquor von intravenös mit Ceftriaxon behandelten und als geheilt geltenden Personen lebende Borrelia burgdorferi (BB) züchteten. Das stiess auf ungläubige Skepsis. Seither gibt es aber weitere Berichte, die das bestätigen. Das geht so weit, dass z.B. in Deutschland die Krankenkasse Behandlungen gegen Neuroborreliose nicht bezahlen, weil es keine wirksame Therapie geben würde.
Mediziner sind sich uneinig ob ein bestimmter Teil der Lyme-Borreliose-Patienten einer längeren antibiotische Behandlung bedürfen, doch stimmen sie meist überein, dass die derzeit vorhandenen chemotherapeutischen Modalitäten die Infektion unterdrücken, aber nicht heilen können. Man behandelt nur Patienten, die schwer betroffen sind, z.B. mit Lähmungen, doch stellt sich eine Besserung meist erst nach Monaten ein – was ebenso meist der Fall ist, wenn nicht behandelt wurde.
Bei Meningitis gilt z.B.: „Die Antibiotika-Therapie führt zur Lyse (Auflösung) der Bakterien, dadurch zu einer Verstärkung der Entzündung und zu einer möglichen Verschlechterung des klinischen Zustands des Patienten. Infolgedessen können Antibiotika allein nicht die neurologischen Folgeschäden verhindern. Insgesamt hat die rapide Entwicklung hoch effektiver antimikrobieller Therapeutika in den letzten 40 Jahren weder zu einer Reduktion der Mortalität noch zur Verbesserung der Folgeerscheinungen geführt.“
Zwei konträre Beispiele: Es besteht momentan eine grosse Unsicherheit unter den Ärzten, ob wiederholte oder längere Behandlungen nicht sogar kontraproduktiv sind. Auch wurde B. burgdorferi im Liquor trotz 21-tägiger intravenöser Cefotaxim-Gabe und 4- monatiger Minocyclin-Gabe erfolgreich angezüchtet: [ Liegner, K. B., C. E. Rosenkilde, G. L. Campbell, T. J. Quan, and D. T. Dennis. 1992. Culture-confirmed treatment failure of cefotaxime and minocycline in a case of Lyme meningoencephalomyelitis in the United States, abstr. 63, p. A10. Program Abstr. 5th Int. Conf. Lyme Borreliosis,1992.]. Der Patient hatte keine Gelegenheit einer Reinfektion. Aber der andere Fall kommt auch vor: Mit 13 Wochen "gepulster" Cefotaxim-Therapie (4 g alle 8 Stunden für 24 Stunden pro Woche) verschwand eine über Jahre dauernde Liquorpleozytose. Ob der Patient sich von den ausgeprägten neurologischen Schädigungen erholen kann, weiss man noch nicht.
Therapie der Schulmedizin:
So wenig sich die Schulmedizin bezüglich Diagnose einig ist, so unterschiedlich sind auch die Meinungen über die Art der Therapie. Es ist nicht verwunderlich, wenn Allgemeinärzte der Meinung sind, dass Antibiotika-Gabe eine sichere und kurative Methode sei. Wie sollen Sie denn unterscheiden können, wenn sie tausende von Krankheiten kennen müssen? Wohl gibt es verschiedene gute Nachschlagewerke wie z.B. das MSD-Manual, doch sind sich zum Teil schon die Autoren nicht einig bzw. vertreten nur eine bestimmte Meinung.
Ärzte wissen normalerweise einfach, dass die meisten Patienten LB vollständig abwehren können und positive Antikörper im Blut nichts zu bedeuten hat. Schwerer wiegt, dass sich auch LB-Fachleute völlig uneinig sind, wenn es um spätere Stadien geht. Man hat in den letzten Jahren immer wieder andere Methoden ausprobiert – leider wenig koordiniert – und mit wenig Erfolg wie die lange Liste der „austherapierten“ Patienten zeigt.
Antibiotika sind nicht unbedingt die Antwort:
Wer AB als klare Antwort hält, schreibt natürlich: „Die Akzeptanz von seronegativer Lyme-Borreliose macht eine empirische Behandlung von Patienten notwendig, bei denen der klinische Verdacht auf Lyme-Borreliose besteht. Therapeutische Maßnahmen sollten natürlich erst dann ergriffen werden, wenn gründliche aber zügige Untersuchungen andere Diagnosen ausgeschlossen haben.“ Denn: Irreversible neurologische Schäden sind zu Beginn der Erkrankung selten und können mit einer schnell beginnenden und genau abgestimmten Therapie vielleicht verhindert werden. Die Betonung scheint mir aber auf „vielleicht“ zu liegen. Ich kenne keine Arbeiten, die das (bei seropositiver LB) vergleichend belegen. Es gibt eher die wachsende Einsicht, daß Lyme-Borreliose, wenn sie sich festgesetzt hat, eine chronisch andauernde Infektion ist.
Der Patient will aber eine Therapie
Noch gibt es gemäss http://www.faim.org/lyme.htm auch eine Kontroverse bei den absoluten AB-Anhängern: Soll man nach vier Wochen intravenöser AB weiter machen, weil Patienten an eine Therapie glauben? Die Lebensqualität ist, nach dem was ich gesehen habe, schliesslich schlechter!
Neue Ansätze?
Die Anwendung neuer Methoden der Molekularbiologie, metabolische oder reproduktive Schlüsselprozesse des Bakteriums zu unterbrechen, wo immer es sich im Körper auch aufhält, auch im intrazellulären Bereich, könnte möglicherweise effektivere Therapiemöglichkeiten bieten [Cohen, J. 1993. Naked DNA points the way to vaccines. Science 259:1691-1692. Holden, C. 1992. Random samples: another gene therapy first. Science 256:1628 – und viele weitere Arbeiten] . 12 Jahre nach diesen Veröffentlichungen scheint man aber nicht weiter gekommen zu sein.
Der Patient muss maximale Heilkräfte mobilisieren
Bei der ganzen Diskussion bleibt der wichtigste Faktor auf der Strecke: Die Selbstheilungskräfte. Da scheinen sogar Selbsthilfegruppen kläglich zu versagen. Entweder sind diese der Medizin hörig oder sie verlieren sich in abstrusen Methoden, die für andere Fälle als Placebo sicher grosse Wirkungen haben können wie Bio-Feedback oder kolloidales Silber etc. Wenn sich das Bakterium dem AB völlig entzieht – muss man darauf achten, dass die Abwehrkräfte des Patienten maximal sind.
Ein Beispiel sind Entzündungen im Sinus-Kiefer-Bereich (sinus maxillary floor) - da kann man aber heraus operieren. Ein anderes Beispiel ist die synovectomy bei LB. Synovectomy bzw. Synovialektomie ist die Entfernung erkrankter Gelenkinnenhaut. Siehe http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi für NCBI PubMed bei Eingabe von - Synovectomy AND Lyme.
Das zeigt klar, dass auch die wiederholte starke Gabe von AB über Monate oder Jahre die Situation nicht verbesserte. Wahrscheinlich im Gegenteil: Die Abwehrkräfte des Patienten wurden mehr oder weniger zerstört.
Rohkost kann eine effiziente Abwehr erzielen
Wohl nur wenn Sie die Grundlage-Artikel in www.rohkost.ch lesen, können Sie eventuell erfassen, dass Rohkost kein Strohhalm ist. Natürlich kann ich nicht behaupten, dass ich alleine wegen der Rohkost ein unheilbares Mantelzell Lymphom (centrozytisches Lymphom) Stadium drei überlebte. Immerhin: 1978 stand eine mehrfach gesicherte Diagnose (Biopsie, später Entnahme eines Lymphknotens und Resultate von drei Orten, Staging) mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 2,5 bis 3 Jahren gemäss prospektiver Studien (Prof. Lennart, Kiel) fest. Wegen der kurzen Überlebenszeit habe ich jegliche Behandlung abgelehnt (Milz entfernen, Chemotherapie). Während 7 Jahren habe ich zu 100 % nur Rohkost ohne Milchprodukte zu mir genommen.
Seit vier Jahren bin ich wieder ziemlich strikte auf Rohkost, weil mich eine wiederum potentiell tödliche Krankheit erreichte. Ich hatte im 2000 eine akute Prostatitis mit PSA Wert von 18 und Koeffizient von 0,06 also krebsverdächtig. Die Werte gingen trotz zwei Antibiotika-Behandlungen nur auf 7,8 und blieben bei einem Q das auf maligne hin deutet. Auf Punktion und Operation hatte ich verzichtet, kann also nicht behaupten, dass es Krebs war. Aber nach anderthalb Jahren strikter Rohkost erreichte mein PSA 2,04. Ärzte nennen das Spontanremission und machen sich keine Gedanken darüber. Ich kann das verstehen, denn woher sollten sie das Wissen über Ernährung haben. Mir genügte zuerst die Frage: Was machen wir anders als wilde Tiere (nicht Haustiere!), die nicht von „Zivilisationskrankheiten“ befallen sind.
Bald war mir klar: Jedes Lebewesen hat sich nach der Umgebung und dem Nahrungsangebot geformt und dieser Prozess dauert meist mehr als eine Million Jahre. In diesem Sinne ist Kochkost sehr sehr neu und ungewohnt für den Organismus.
Der französische Biochemiker L.C. Maillard (1878-1936) untersuchte die „geschmacksverbessernden“ Moleküle bei Erhitzung von Kartoffeln. Er fand 450 Umsetzungen von Aminosäuren und reduzierten Zuckern.
Diese Maillard-Reaktion oder Maillard-Moleküle kennt unser Enzymsystem aber nicht, da von der Natur nicht angeboten.
Erst 2003 hat man eines dieser Maillard-Moleküle, das Acrylamid, als krebserregend erkannt und klärt darüber auf. Nur mit Glück wird wohl diese Erkenntnis zu weiteren Untersuchungen führen:
„Was stellen denn vorher erhitzte, also chemisch veränderte Moleküle in unserem Organismus an?“. Man weiss zwar, dass die Lebenserwartung von mit gekochter Kost gefütterten Haustieren oft weit unter der natürlichen ist, bezieht das aber nicht auf den Menschen. Man erkannte: Rohkost ist reich an natürlichen Antibiotikas und weiteren „Lebensstoffen“. Jede Faser Ihres Körpers haben Sie einmal gegessen. Ich weiss nicht, wie Maillard-Moleküle im Körper wirken.
Können Sie sich vorstellen, dass Zellen zum Teil nicht die von der Natur vorgesehenen Baustoffe erhalten und darum anfälliger für Attacken sind? Etwa zwei Jahre dauert es, bis ein Grossteil unserer Zellen erneuert ist, also kann Rohkost pur nicht kurzfristige Wirkung erzielen. Längerfristig aber sehr!
Die vielen Berichte von Rohköstlern lassen aber den Schluss zu, dass 100%ige Rohkost über längere Zeit einen riesigen Unterschied erzeugen. Mutmasslich bin ich von NB betroffen, doch bis jetzt halten sich die Beschwerden in Grenzen. Ob auf Dauer, kann ich nicht sagen.
Das Buch „Volkskrankheit Borreliose, Vertuscht… Verharmlost… Verschwiegen…“ von Monika Falkenrath kann Mut vermitteln. Sie ist eine Betroffene, die wegen AB-Unverträglichkeit keine Behandlung erhielt. Sie kann trotzdem wieder gehen. Trotzdem hoffe ich, dass die Rohkost mir ihre Erfahrungen grösstenteils ersparen kann.
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