Registrierung Mitgliederliste Administratoren und Moderatoren Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite  

Rohkost zum Leben tanken, also Rohkost essen! » Diskussionen, Gespräche, Fragen und Antworten » Foren / Forum » Gesundheit » Methusalem-Alter » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Stephan Stephan ist männlich



Dabei seit: 04.03.2005
Beiträge: 14

Methusalem-Alter Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Im Bund "Wissen" der NZZ am Sonntag von heute 14. Mai 2006 ist ein Artikel mit dem Titel "Vom Methusalemwurm bis zur Unsterblichkeit -
Generation uralt" zu finden.

Während intrinsische Faktoren, wozu unser genetisches Erbe zählt, unsere maximale Lebenserwartung auf ca. 120 Jahre zu begrenzen scheinen - notabene das Doppelte derjenigen von Menschenaffen - sind für die effektive Lebenserwartung jedes Einzelnen die extrinsischen Faktoren von entscheidender Bedeutung.

Der Artikel bringt den Einfluss einiger extrinsischer Faktoren - wenn auch lange nicht aller - sehr schön auf den Punkt; ich zitiere:

"Die Lebenserwartung der Menschen hat in den letzten hundert Jahren um drei Monate pro Jahr zugenommen. Kann das so weitergehen?
Von Matthias Meili

Ein hoher Anteil an der gestiegenen Lebenserwartung der Menschen dürfte auf extrinsische Faktoren zurückzuführen sein. Zusammen mit der industriellen Revolution hat nämlich auch der medizinische Fortschritt eingesetzt, dank der vor allem die Kindersterblichkeit massiv zurückgegangen ist. Noch jede gesellschaftliche Erneuerung hatte auch einen Einfluss auf die Hauptursachen der Sterblichkeit. Jäger-Sammler etwa starben zur Hauptsache durch Gewaltakte, sei es von feindlichen Stämmen oder aber von Raubtieren. Mit dem Aufkommen der Landwirtschaft kamen die Infektionskrankheiten auf. Der rasante Anstieg der Lebenserwartung setzte dann mit der Industrialisierung ein. Plötzlich waren die Infektionen mehr oder weniger besiegt, und die Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs stiegen zur wichtigsten Todesursache auf."

Zitatende.

Die damit verbundenen Umstellungen in der Ernährung und ihre Folgen sind hier sehr schön zusammengefasst:
http://www.delta-gym.ch/Ernaehrung/human/evolution.htm

Was der soziale Wandel von der Jäger-Sammler-Kultur zur auf Landwirtschaft und Sesshaftigkeit basierenden Hochkultur für unser Seelenleben mit sich gebracht hat, hierzu leistete der Basler Zoologe, Psychoanalytiker und Körperpsychotherapeut Franz Renggli mit seinen Büchern und Artikeln einen unschätzbaren Beitrag:
http://www.franz-renggli.ch/

Die ganzheitliche Betrachtung der Menschheitsgeschichte - auf einem natürlichen, evolutionsbiologischen Verständnis basierend, fasziniert mich immer wieder - und ich lerne immer wieder dazu. So viele unterschiedliche Diszipline können zum besseren Verständnis unserer selbst einen Beitrag leisten - und das Bild immer tiefer und schärfer werden lassen.

Mit den besten WĂĽnschen zum Wonnemonat Mai,
Stephan

14.05.2006 13:28 Stephan ist offline Email an Stephan senden Beiträge von Stephan suchen Nehmen Sie Stephan in Ihre Freundesliste auf
 
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:

Powered by Burning Board Lite 2.0.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH